Schnupper rein
Erlebe Metall

Ein Praktikum ist der einfachste Weg, das Metallhandwerk auszuprobieren. Pack an und erlebe selbst, ob der Beruf zu Deinen Interessen und Stärken passt.

Welches Praktikum
passt zu mir?

Es gibt viele Praktika. Finde heraus, welche Art am besten zu Dir und Deiner Situation passt.

Du gehst noch zur Schule meist ab der 8. Klasse

Schülerpraktikum

Ein von der Schule begleitetes Praktikum zur Berufsorientierung. Du lernst den Werkstattalltag kennen, beobachtest typische Arbeitsabläufe und übernimmst unter Anleitung geeignete praktische Aufgaben.

Dauer
Meist 1 bis 3 Wochen
Für wen?
Häufig ab der 8. oder 9. Klasse
So geht's
Häufig suchst Du den Betrieb selbst und reichst die erforderlichen Unterlagen ein
Vergütung
In der Regel keine
Du möchtest einen Metallberuf ausprobieren häufig ab 15 Jahren

Freiwilliges Orientierungs- oder Ferienpraktikum

Unabhängig von der Schule vereinbart, um einen Metallberuf oder einen konkreten Betrieb kennenzulernen.

Dauer
Von einzelnen Schnuppertagen bis zu mehreren Wochen
Für wen?
Zum Kennenlernen, zum Beispiel in den Ferien
So geht's
Frage direkt bei einem Betrieb an - vielleicht mit einer kurzen schriftlichen Bewerbung
Vergütung
Orientierungspraktika sind häufig unbezahlt
Du brauchst ein Pflichtpraktikum

FOS- oder schulisches Fachpraktikum

Verpflichtender Bestandteil eines schulischen Bildungsgangs mit Inhalten passend zur Fachrichtung, etwa Technik oder Metalltechnik. Ablauf und Betrieb müssen zu den Vorgaben der Schule passen.

Dauer
Mehrere Praxistage pro Woche oder längere Praxisblöcke - je nach Bildungsgang
Für wen?
Wenn Du eine FOS oder vergleichbare berufliche Schule besuchst und ein Pflichtpraktikum brauchst
So geht's
Finde einen passenden Betrieb und kläre mit Deiner Schule, ob er die Vorgaben erfüllt
Vergütung
Häufig keine
Du hast noch keinen Ausbildungsplatz

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Eine mögliche Brücke in die Ausbildung, wenn Du noch keine Lehrstelle gefunden hast und einen Beruf und Betrieb kennenlernen möchtest.

Dauer
4 bis 12 Monate
Für wen?
Du hast noch keinen Ausbildungsplatz gefunden, möchtest aber in einen Beruf und Betrieb einsteigen
So geht's
Finde einen passenden Betrieb. Danach wird die EQ mit dem Betrieb, der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter und der zuständigen Kammer abgestimmt
Vergütung
Ja, sozialversicherungspflichtig mit Vergütung durch den Betrieb. Förderung möglich

Was machst Du
im Praktikum?

Je nach Beruf und Betrieb erlebst Du unterschiedliche Arbeitsbereiche.

  • Bearbeiten & Fertigen

    Du misst, markierst, feilst, bohrst oder bearbeitest Metall. Dabei siehst Du, wie aus einzelnen Teilen ein fertiges Werkstück entsteht.

  • Werkzeuge & Maschinen

    Du lernst Werkzeuge und Maschinen kennen. Geeignete Aufgaben darfst Du nach einer Einweisung und unter Anleitung ausprobieren.

  • Zeichnen & Planen

    Du lernst Skizzen, technische Zeichnungen und Maße kennen und siehst, wie Arbeitsschritte vorbereitet werden.

  • Montieren & Prüfen

    Du hilfst bei geeigneten Montagearbeiten und lernst, wie Bauteile zusammengesetzt, ausgerichtet und kontrolliert werden.

Gut zu wissen: Welche Aufgaben Du selbst übernehmen darfst, hängt von Deinem Alter, dem Betrieb und den Sicherheitsvorschriften ab. Vor praktischen Arbeiten wirst Du eingewiesen und betreut.

Wie geht's danach weiter?

Gefällt's Dir? Dann ist das Praktikum erst der Anfang. Oft kannst Du im selben Betrieb direkt mit einer Ausbildung weitermachen.

  1. Abgeschlossenes Praktikum

    Stark! Du hast Werkstattluft geatmet, echte Tätigkeiten ausprobiert und das Metallhandwerk hautnah erlebt. Jetzt weißt Du, ob der Beruf zu Dir passt.

    Diese Tätigkeiten hast Du erlebt
    • Bearbeiten & Fertigen
    • Werkzeuge & Maschinen
    • Zeichnen & Planen
    • Montieren & Prüfen
  2. Ausbildung

    Die Ausbildung ist der wichtigste Schritt auf Deinem Karriereweg. In 3 1/2 spannenden Jahren lernst Du einen anerkannten Beruf wie z.B. Metallbauer*in oder Feinmechaniker*in . Mit dem Abschluss hast Du Deinen Gesell*innen-Brief in der Tasche. Alle Wege stehen Dir offen, z.B. in Richtung "Meister*in".

    Übrigens hast Du auch während der Ausbildung die Möglichkeit, Zusatzqualifikationen zu erwerben. Je nach Interesse kannst Du Dich in Fremdsprachen fit machen, Deine Computerkenntnisse vertiefen oder Deine kaufmännischen Skills ausbauen. Du entscheidest.

    Mehr zur Ausbildung
    Ausbildungsberufe und Zusatzqualifikationen
    • Metallbauer*in
    • Feinwerkmechaniker*in
    • Metall- und Glockengießer*in
    • Mechatroniker*in
    • Fachkraft für Metalltechnik
    • Europaassistent*in im Handwerk
    • Betriebsassistent*in
    • EU-Computerführerschein
  3. Unbegrenzte Karrierechancen

Fragen & Antworten

Schülerpraktika sind oft ab der 8. oder 9. Klasse möglich, freiwillige Orientierungs- und Ferienpraktika ab 15 Jahren. Schaue Dir dazu den Abschnitt „Welches Praktikum passt zu mir?" weiter oben an.

Das hängt von der Art des Praktikums ab. Schülerpraktika und kurze Orientierungspraktika sind in der Regel unbezahlt. Eine Einstiegsqualifizierung (EQ) dagegen ist sozialversicherungspflichtig und wird vom Betrieb vergütet.

Die Dauer reicht von einzelnen Schnuppertagen über ein bis drei Wochen beim Schülerpraktikum bis hin zu vier bis zwölf Monaten bei einer Einstiegsqualifizierung.

Häufig genügt eine direkte Anfrage beim Betrieb. Eine kurze schriftliche Bewerbung kann aber verlangt werden. Schülerpraktika laufen oft über die Schule, manchmal suchst Du den Betrieb selbst.

Du lernst den Werkstattalltag kennen, beobachtest typische Arbeitsabläufe und übernimmst unter Anleitung geeignete praktische Aufgaben.

Deine Ansprechpartnerin

Name
Karin Weingartner
Rolle
Praktikumsexpertin