Mitgliederversammlung 2026 Metallinnung Günzburg Neu-Ulm

Mitgliederversammlung 2026 Metallinnung Günzburg Neu-Ulm

Die Metallinnung Günzburg Neu-Ulm  blickte bei ihrer Versammlung auf das Jahr 2025 zurück und stellte wichtige Weichen für die Zukunft. Obermeister Markus Eberle eröffnete die Sitzung und sprach in seiner Rede über die aktuellen Herausforderungen für Handwerk und Mittelstand. Dabei kritisierte er insbesondere die zunehmenden Belastungen durch politische Entscheidungen, steigende Sozialabgaben, hohe Energiekosten sowie die stark gestiegenen Beiträge der Berufsgenossenschaften.

Mit Blick auf die Rentenpolitik forderte Eberle mehr finanzielle Verantwortung des Staates bei versicherungsfremden Leistungen. Auch kurzfristige Energieprämien und Einmalzahlungen bewertete er kritisch. Stattdessen brauche der Mittelstand dauerhaft verlässliche Rahmenbedingungen, niedrigere Energiekosten und mehr Planungssicherheit.

Eberle zeigte sich zudem kritisch gegenüber Forderungen nach einer fortlaufenden Reduzierung der Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich, die mit dem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz begründet werden, da diese seiner Ansicht nach an der Realität handwerklicher Betriebe vorbeigehen.

Andreas Schneider präsentierte anschließend den Jahresrückblick 2025. Markus Eberle informierte über aktuelle Themen aus dem Fachverband, Ulrike Ufken berichtete aus der Kreishandwerkerschaft.

Im formellen Teil wurden die Jahresrechnung 2025 genehmigt und die Vorstandschaft entlastet. Außerdem verabschiedeten die Mitglieder den Haushaltsplan 2027.

Ein weiterer zentraler Punkt der Versammlung war die geplante Satzungsänderung, Vorgesehen sind Änderungen und Anpassungen des Gebührenverzeichnisses zur Gebührenordnung.

Im anschließenden Fachvortrag informierten Markus Eberle und Andreas Schneider über digitale Angebote des Fachverbands, darunter Vorlagen im Download-Bereich und die Plattform „Bayern Metall online“.

Zum Abschluss wurden erste Termine und Veranstaltungen für 2026 vorgestellt sowie Wünsche und Anregungen der Mitglieder aufgenommen. Die Versammlung endete mit einem gemeinsamen Pressefoto.

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