Jahresbericht 2023

Alle großen politischen und wirtschaftlichen Themen des vergangenen Jahres hatten Einfluss auf das bayerische Metallhandwerk – direkt oder indirekt. Der anhaltende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Sanktionen gegen Putins Regime haben die Rohstoff- und Energiepreise befeuert. Trotz aller Gegenmaßnahmen und einer Entspannung der Lage müssen unsere Betriebe mit zum Teil deutlich gestiegenen Kosten klarkommen.

Belastend wirkten sich auch der Gaza-Krieg und die Angriffe der Huthi-Miliz auf Handelsschiffe im Roten Meer aus. Auch wenn die Marine – mittlerweile mit deutscher Beteiligung - die Seewege nach Asien schützt, bleibt die unsichere Frage im Raum stehen, ob dieses „Nadelöhr der Weltwirtschaft“ weiter geöffnet bleibt oder erneut mit gestörten Lieferketten zu rechnen ist?

 

Ohne Überraschungen verlief die bayerische Landtagswahl im Oktober. Die Koalition aus CSU und Freien Wählern hat ihre Mehrheit verteidigt. Dass die Landesregierung die wirksame Unterstützung für das Metallhandwerk leistet, die wir vor den Wahlen klipp und klar gefordert haben, ist bislang nicht zu erkennen. Auf energische Initiativen für schnellere Genehmigungsverfahren, weniger Bürokratie und erleichterte Zuwanderung von Fachkräften warten wir noch heute. Auch bei der erhofften Vereinfachung des Zugangs zu frischem Kapital und verstärkter Fachkräftegewinnung aus dem Ausland spüren wir (noch) keine Hilfe. Bierzeltreden ersetzen halt keine Politik.

 

Wer wartet, wartet oft vergeblich. Das ist nicht unsere Strategie. Was wir selbst tun können, tun wir.

Den gesamten Jahresbericht finden Sie hier:

Jahresbericht 2023

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Heinz Kelm

Heinz Kelm

Betriebswirtschaft / Technik

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